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Seinfeld
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top
Seinfeld ist eine von Jerry Seinfeld und Larry David geschaffene US-amerikanische Sitcom, die von 1989 bis 1998 auf NBC lief.
Die Serie handelt vom fiktionalisierten Alltag des Stand-Up Comedians Jerry Seinfeld, seiner Ex-Freundin Elaine Benes (Julia Louis-Dreyfus), seines langjährigen Freundes George Costanza (Jason Alexander) und seines Nachbarn Cosmo Kramer (Michael Richards). Hauptschauplätze sind zumeist Seinfelds Apartment an der New Yorker Upper West Side und ein in der Nachbarschaft gelegenes Diner.
Die Serie umfasst neun Staffeln mit insgesamt 180 Episoden und gilt als eine der erfolg- und einflussreichsten Sitcoms. Zahlreiche AussprĂźche, Zitate und Schlagworte aus der als âShow about nothingâ beschriebenen TV-Sendung haben Eingang in den alltäglichen Sprachgebrauch der Amerikaner gefunden. Die Writers Guild of America wählte Seinfeld auf Platz 2 der 101 Best Written TV Series hinter Die Sopranos.cite-ref-1[1] Die weltweiten Streamingrechte liegen bis zum Jahr 2025 bei Netflix.
Contents
⢠Serienkonzept
⢠Figuren
⢠Hauptfiguren
⢠Nebenfiguren
⢠Hauptrollen
⢠Nebenrollen
⢠Besondere Folgen
⢠Sprache
⢠Sponge-worthy
⢠Yada, yada, yada
⢠No soup for you!
⢠Erfolge
⢠Weitere Details
⢠Running Gags
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Serienkonzept
Die erste Fassung des Skriptes von The Seinfeld Chronicles â so der anfängliche Titel der Serie â, die Jerry Seinfeld und Larry David an NBC schickten, hieĂ kurz und trocken Stand Up. Das Hauptthema der Serie bestand darin zu erzählen, wie ein Stand-up-Comedian zum Material seiner Auftritte kommt. Die âSäulenâ einer jeden Folge waren daher Ausschnitte aus Jerrys Auftritten, in denen er Elemente der Haupthandlung aufgriff. Dieses Storyelement tauchte in späteren Folgen immer seltener auf, als sich die Handlungen mehr auf die Figuren selbst konzentrierten. David und Seinfeld bestreiten jedoch, die Serie mit diesem Thema geplant zu haben, und behaupten, es lediglich als gute Idee in ihrem Angebot an NBC eingesetzt zu haben. Dadurch, dass Jerry Seinfeld sowohl im wahren Leben ein Comedian ist als auch in der Serie einen gleichnamigen Comedian spielt, wird in Seinfeld bewusst die Grenze zwischen Fiktion und Realität verwischt. Dieses Prinzip wird auf die Spitze getrieben, als Jerry in der Serie seinerseits eine Fernsehserie namens Jerry entwirft, die wie Seinfeld eine Serie ohne besondere Haupthandlung ist, in der Jerry sich selbst spielt. Dies fĂźhrte dazu, dass viele Kritiker auf die Postmodernität der Serie hinwiesen.
Der Verlauf einer Folge ist grundsätzlich so aufgebaut, dass verschiedene Handlungsstränge beginnen, die mit den einzelnen Figuren verknĂźpft sind und ursprĂźnglich häufig keine Verbindung zueinander haben. Im Laufe der Handlung laufen diese Stränge aufeinander zu und treffen am Ende der Folge meist auf ironische Weise zusammen. Wegen der solchermaĂen verdichteten Handlung ist eine Zusammenfassung einer Folge grundsätzlich umfangreicher als man von einer Sitcom erwarten wĂźrde. Trotz der Trennung der Handlungsstränge wird ihr Zusammenhang grundsätzlich beibehalten. Viel vom Humor der Serie rĂźhrt von auĂenstehenden Personen her, die in die Vierergruppe einzudringen versuchen und dabei scheitern.
Figuren
Hauptfiguren
Jerry Seinfeld
Jerome âJerryâ Seinfeld ist eine halbfiktive Figur. Er ist ein Stand-up-Komiker, der auf der BĂźhne das seiner Ansicht nach âseltsameâ Verhalten seiner Mitmenschen kommentiert und etliche Bräuche und Konventionen der modernen Gesellschaft kritisch beäugt. Jerry legt Wert auf Sauberkeit, liebt FrĂźhstĂźcksflocken und ist ein Fan von Superman. Sein Apartment in Manhattan ist neben dem Monkâs Cafe der hauptsächliche Treffpunkt fĂźr die vier Hauptfiguren. Er sucht häufig Beziehungen zu attraktiven Frauen, die meistens aber nicht länger als eine Folge halten. Er ist als einzige Figur in jeder Episode zu sehen.
Elaine Benes
Elaine Marie Benes ist intelligent und selbstbewusst. Elaine hat des Ăfteren Probleme mit Freunden oder ihren Arbeitgebern. Sie fĂźhrte eine Beziehung mit Seinfeld. In der neunten Staffel hat sie eine ständig fluktuierende Beziehung mit David Puddy (Patrick Warburton). Elaine arbeitete unter anderem fĂźr Pendant Publishing, als persĂśnliche Assistentin fĂźr den reichen Justin Pitt und später fĂźr J. Peterman.
Elaine stellt eine Kombination aus zwei Freundinnen der Macher dar, Carol Leifer (Jerry Seinfelds ehemaliger Freundin) und Monica Yates (Larry Davids ehemaliger Freundin).
Cosmo Kramer
Cosmo Kramer ist Jerrys Nachbar. Er ist ein athletischer Mann mit einer auffälligen Frisur. Oft geht er hanebĂźchenen Plänen nach, um reich zu werden. Er kommt bei Frauen gut an und ist ausgesprochen hilfsbereit, sorgt dabei aber regelmäĂig fĂźr Chaos, das weniger ihn selbst trifft als vielmehr die, denen er helfen will. In der letzten Staffel beendete Kramer einen mehrjährigen Streik (er war Bagel-Verkäufer), nachdem der Lohn erhĂśht wurde. Tatsächlich handelte es sich dabei aber um keine LohnerhĂśhung, sondern um die EinfĂźhrung des neuen gesetzlichen Mindestlohns. Einige Folgen später gestand Kramer seinen Freunden allerdings, seit Jahren arbeitslos zu sein. Kramer spielt leidenschaftlich Golf. Aber aufgrund seines begrenzten finanziellen Rahmens kann er nur auf Ăśffentlichen Golfplätzen spielen. Von einem dieser Plätze entwendet er 600 Rangebälle um sie am Strand abzuschlagen. Dabei tĂśtet er versehentlich fast einen Wal (Staffel 5 Episode 14). Cosmo Kramer ist mit Newman befreundet und hat eine Vielzahl zweifelhafter Bekannter und Geschäftspartner. Kramers Vorname Cosmo wurde erst in der sechsten Staffel enthĂźllt. Die meisten Figuren nannten ihn aber auch danach weiterhin nur Kramer. In der Pilotfolge besaĂ Kramer jedoch noch den Namen Kessler, weil Kenny Kramer, ein ehemaliger Nachbar von Larry David, auf dem die Rolle basierte, noch nicht seine Zustimmung zur Verwendung seines Namens gegeben hatte. Später nutzte dieser die neu errungene Popularität seines Namens aus, unter anderem durch die Seinfeld-Sightseeing-Busfahrt Kramerâs Reality Tour.cite-ref-2[2] In der Serie wurde diese Entwicklung wiederum persifliert, als der fiktive Kramer â nachdem er seine Lebensgeschichte an Elaines Boss J. Peterman fĂźr dessen Autobiografie verkauft hatte â eine ähnliche Bus-Sightseeing-Tour durch sein Leben anbietet.
George Costanza
George Louis Costanza ist seit der Schulzeit mit Jerry befreundet. Seine Figur basiert zu groĂen Teilen auf Larry David. George ist klein, dicklich und hat eine Glatze. Er ist geizig und sehr neurotisch veranlagt, kann allerdings auch gut reden und ist ein gewiefter LĂźgner. Er hatte viele Beschäftigungen, unter anderem als Immobilienmakler, ist aber auch Ăśfter arbeitslos und muss dann bei seinen Eltern wohnen. Erst als George zum Ende der fĂźnften Staffel beschlieĂt, ab jetzt alles genau umgekehrt zu machen als frĂźher, erhält er einen Job als Assistent der Geschäftsleitung bei den New York Yankees. Er war mit Susan Ross verlobt, es kam allerdings nie zu einer Hochzeit, da sie sich durch das Anlecken der Klebegummierung von Briefumschlägen, die George billig gekauft hatte, vergiftete und starb.
Nebenfiguren
Im Laufe der Serie tauchen zahlreiche wiederkehrende Nebenfiguren auf; fast alle haben in der abschlieĂenden Folge Das Finale einen kurzen Auftritt.
Newman
Newman ist der Nachbar von Jerry und Kramer. Er wird von Jerry immer mit einem gepressten âHallo Newmanâ begrĂźĂt. Sein Vorname ist unbekannt. In Staffel 7, Folge 22, wird er ein einziges Mal von einer Nebenfigur mit dem Vornamen Norman angesprochen, dies war jedoch den Autoren der Serie zufolge ein Fehler der Schauspielerin, der beibehalten wurde.cite-ref-3[3] Newman arbeitet als Postbote, fĂźhrt seinen Job aber nur schlecht aus. Bei Regen arbeitet er nicht und es kommt schon mal vor, dass er Post in Jerrys Lagerraum deponiert. Wenn es ihm schlecht geht, zeigt er manchmal eine sensiblere Seite, dann verfällt er in schwermĂźtige, beinahe lyrisch vorgetragene Betrachtungen. Sein Traum ist ein Postbezirk auf Hawaii. Mit Kramer verbindet ihn so etwas wie eine Freundschaft, während Jerry, George und Elaine ihn nicht mĂśgen. Newman schwärmt fĂźr Elaine. Er tritt in insgesamt 45 Episoden auf.cite-ref-4[4]
Bevor Newman von Wayne Knight verkÜrpert wurde, hÜrte man Newmans Stimme in einer Szene aus dem Off. Gesprochen wurde sie da von Larry David. Fßr die späteren TV-Wiederholungen nahm man Knights Stimme fßr die betreffende Szene auf.
Frank Costanza
Frank Costanza ist der Vater von George. Georges Eltern, Frank und Estelle, wohnen in Queens und streiten sich ständig. Die Costanzas lassen keine Gelegenheit ungenutzt, George zu entmutigen. Frank ist exzentrisch und sehr schnell zu reizen. Er war ehemals Koch in der Armee und spricht deshalb flieĂend Koreanisch. Frank hat im Ăbrigen das familiäre Weihnachten durch das von ihm selbst erfundene âFestivusâ ersetzt. Des Weiteren weigert er sich bei allen Wahlen, von seinem aktiven Wahlrecht Gebrauch zu machen, da ihm die Vereinigten Staaten ihrerseits das passive Wahlrecht fĂźr die Präsidentschaft versagen, da er in Italien geboren wurde.
Bei seinem ersten Auftritt in Folge 62 wurde er noch von John Randolph dargestellt, die Folgen darauf von Jerry Stiller.
Estelle Costanza
Estelle Costanza ist die unausstehliche und melodramatische Mutter von George. Stets hinterfragt sie Franks und Georges Handlungen. Sie wohnt zusammen mit ihrem Mann in Queens. Im Laufe der Serie trennen sich die beiden, kommen aber später wieder zusammen.
Susan Ross
Susan war Georges Verlobte. Sie ist die Tochter reicher Eltern. Susan âexperimentierteâ kurzzeitig mit dem âLesbentumâ und arbeitete fĂźr NBC, bis sie dort (dank George) gefeuert wurde. Sie starb, als sie giftigen Klebstoff an den Briefumschlägen fĂźr ihre Hochzeitseinladungen anleckte, die George aufgrund ihres niedrigen Preises gekauft hatte.
Morty Seinfeld
Morty Seinfeld ist Jerrys Vater. Jerrys Eltern, Morty und Helen, leben in Florida und sind ständig Ăźber Jerrys Finanzen besorgt. Ihrer Meinung nach sollte er lieber etwas âVernĂźnftigesâ tun. Die Seinfelds sind mit sämtlichen Klischees von nach Florida gezogenen Pensionären behaftet. Morty war 38 Jahre lang Verkäufer fĂźr Regenmäntel. Er hat sehr gefestigte Ăberzeugungen und war fĂźr einige Zeit Vorsitzender der Hausbesitzervereinigung in der Rentnersiedlung âPhase two of the Pines of Mar Gablesâ, bis er sich einem Amtsenthebungsverfahren stellen musste und anschlieĂend mit seiner Frau nach âDel Boca Vistaâ Ăźbersiedelte.
Helen Seinfeld
Helen Seinfeld ist Jerrys Mutter, die gerne darum bemĂźht ist, ihren Sohn ins rechte Licht zu rĂźcken (âWie kann ihn nur jemand nicht mĂśgen?â). Sie fragt sich oft, warum ihr Sohn keine richtige Frau findet.
Jacopo Peterman
Mr. Peterman ist Elaines dritter Chef. Er hat immer andere Vorstellungen von den Dingen als Elaine. Als Peterman fßr einige Zeit in Asien aus der Zivilisation aussteigt, ßbernimmt Elaine wenig erfolgreich seinen Posten. Die Rolle des J. Peterman basiert auf John Peterman, dem Grßnder der tatsächlich existierenden J. Peterman Company.
George Steinbrenner
George Steinbrenner ist Georges Chef, nach dem Vorbild des damaligen realen Inhabers der New York Yankees. Er wird dargestellt als abgebrĂźhter Clubchef, der in seiner eigenen Welt lebt. Oft muss George in dessen BĂźro, woraufhin Steinbrenner ihn volllabert.
Sein Gesicht wird nie gezeigt. Er wird von mehreren Doubles gespielt und von Larry David gesprochen. Ein Cameo-Auftritt des realen George Steinbrenner wurde gedreht, musste aber aus ZeitgrĂźnden geschnitten werden.
Onkel Leo
Leo ist Jerrys Onkel und der Bruder von Helen Seinfeld. Er tratscht gerne, meistens geht es dabei um seinen Sohn Jeffrey, der in der New Yorker Parkverwaltung arbeitet.
David Puddy
David Puddy ist â immer mal wieder â Elaines Freund. Teilweise ist er gelassen und ruhig, kann manchmal aber auch ein leidenschaftlicher Individualist sein. Er war einst Automechaniker, wurde später aber Autoverkäufer. David Puddy ist mysophob, ein wiedergeborener Christ und ein Fan der New Jersey Devils.
Matt Wilhelm
Mr. Wilhelm ist der Reisebeauftragte bei den New York Yankees und Georges Vorgesetzter. Er ist ein gutmßtiger Mensch, der jedoch häufig zerstreut ist und dadurch Missverständnisse verursacht.
Mr. Lippmann
Mr. Lippman ist Elaines erster Chef. Er ist EigentĂźmer des Verlags âPendant Publishingâ. Später gab er diese Position auf und erĂśffnete eine Bäckerei, die nur die Spitzen von Muffins verkaufte.
Justin Pitt
Mr. Pitt ist Elaines zweiter Chef. Er ist ein äuĂerst reicher Geschäftsmann und sehr pedantisch veranlagt, was es nahezu unmĂśglich macht, ihn zufriedenzustellen.
Mickey Abbott
Mickey Abbott ist ein Freund von Kramer, der oft vom Alltag genervt ist. Er gehĂśrt einer Schauspielgruppe von KleinwĂźchsigen an.
Jackie Chiles
Jackie Chiles ist Kramers exzentrischer Rechtsanwalt. Er ist sehr erfolgreich, verliert aber jeden Fall, bei dem er Kramer vertritt. Die Rolle ist eine Parodie auf Johnnie Cochran.
Besetzung und Synchronisation
Die deutsche Synchronisation entstand im Auftrag der Rainer Brandt Filmproduktions GmbH in Berlin. Die Dialogregie fĂźhrte Sabine Sebastian, die zusammen mit Horst MĂźller, Hannes Bojahr, Stefan Ludwig und Rainer Brandt auch das Dialogbuch schrieb.
Hauptrollen
| Figur | Auftritte | Darsteller | Synchronstimme |
|---|---|---|---|
| Jerry Seinfeld | 1.01â9.24 | Jerry Seinfeld | Oliver Feld |
| Elaine Benes | 1.02â9.24 | Julia Louis-Dreyfus | Traudel Haas |
| Cosmo Kramer | 1.01â9.24 | Michael Richards | Klaus-Dieter Klebsch |
| George Costanza | 1.01â9.24 | Jason Alexander | Detlef Bierstedt |
Nebenrollen
| Figur | UnregelmäĂige Auftritte | Darsteller | Synchronstimme |
|---|---|---|---|
| Helen Seinfeld | 1.02â9.24 | Liz Sheridan | Luise Lunow |
| Morty Seinfeld | 1.02â9.24 | Phil Bruns (Folge 2), Barney Martin | Wilfried Herbst |
| Estelle Costanza | 4.11â9.24 | Estelle Harris | Marianne Lutz |
| Frank Costanza | 4.11â9.24 | John Randolph (Folge 62), Jerry Stiller | Michael Telloke |
| Newman | 3.15â9.24 | Wayne Knight | Uwe Paulsen |
| Susan Ross | 3.03â7.22, 9.08 | Heidi Swedberg | Karin Buchholz |
| Onkel Leo | 2.02â9.24 | Len Lesser | Gerd Holtenau |
| J. Peterman | 6.23â9.24 | John OâHurley | Peter Reinhardt |
| George Steinbrenner | 5.21â9.24 | Larry David (Stimme), Lee Bear | Thomas Kästner |
| David Puddy | 6.21â9.24 | Patrick Warburton | Stefan Fredrich |
| Mr. Wilhelm | 6.19â9.24 | Richard Herd | Eric Vaessen |
| Mr. Lippman | 3.12â9.24 | Richard Fancy | Norbert Gescher |
| Justin Pitt | 6.01â9.24 | Ian Abercrombie | Lothar Blumhagen |
| Mickey Abbott | 5.16â9.24 | Danny Woodburn | Santiago Ziesmer |
| Jackie Chiles | 7.03â9.24 | Phil Morris | Ronald Nitschke |
| Kenny Bania | 6.07â9.24 | Steve Hytner | Gerald Schaale |
| Tim Whatley | 6.08â9.10 | Bryan Cranston | Bernd Schramm |
EpisodenĂźbersicht
â
Hauptartikel
:
Seinfeld/Episodenliste
Besondere Folgen
Unter den Anhängern der Serie besonders beliebt sind die Folgen, die lediglich an einem Ort spielen. So spielt eine Folge lediglich in einem Parkhaus, eine andere nur in der U-Bahn oder eine weitere nur im Warteraum eines Restaurants.
Im Parkhaus (Staffel 3)
Nach einem Einkauf in einem Einkaufszentrum finden Jerry, Elaine, George und Kramer im Parkhaus ihr Auto nicht mehr. Während Jerry dringend auf die Toilette muss, drohen Elaines gerade erst gekaufte Goldfische in ihrer Plastiktßte zu ersticken.
Der Wettstreit (Staffel 4)
Die Freunde gehen eine Wette ein, welcher der vier es am längsten ohne Masturbation aushält. Erinnernswert an der Folge ist Kramers frĂźhes Ausscheiden, als er seinen Einsatz mit den Worten âIch bin raus!â auf den Tisch knallt, Jerrys Tirade Ăźber seine Nachbarin von gegenĂźber, die nackt in ihrer Wohnung herumläuft, Elaines Schwäche fĂźr John F. Kennedy jr. und Georges Erzählung, wie ihn seine Mutter als Jugendlichen dabei erwischte. Wer die Wette gewinnt, wird in der Folge nicht aufgeklärt. In einer späteren Folge erwähnt George jedoch, er habe die Wette gewonnen. In der letzten Folge (das Finale Teil 1 & 2) gesteht George den Ăźbrigen drei wiederum, dass er bei der Wette gelogen hat und Jerry der eigentliche Gewinner ist.
NBC stimmte der Produktion dieser Folge nur zu, weil darin das Wort âmasturbierenâ kein einziges Mal erwähnt wird.
Der Suppen-Nazi (Staffel 7)
Der âSuppen-Naziâ (gespielt von Larry Thomas) verkauft extrem leckere Suppen in einem kleinen Laden. Er ist iranischer Abstammung und lächelt nie.
Beim Erwerben der Suppe mĂźssen strikte Verhaltensregeln eingehalten werden. Jeder in der stets langen Schlange muss sich zĂźgig und ruhig vorwärts bewegen, die gewĂźnschte Suppe nennen, bezahlen und gehen. NatĂźrlich sind diese Verhaltensmuster diametral entgegengesetzt zu Elaines aufsässigem Wesen. Sie will ihn in einen Dialog verwickeln und bekommt prompt Ărger mit dem Suppen-Nazi, der sie mit dem Satz âKeine Suppe fĂźr Sie!â (Original: âNo soup for you!â) aus dem Laden weist.
Elaine findet die geheimen Rezepte in einem gebrauchten Schrank des Suppen-Nazis, den ihr Kramer besorgt hat, und rächt sich, indem sie droht, die Rezepte zu verbreiten und somit dem grimmigen Suppendiktator sein Geschmacksmonopol zu entziehen.
Vorbild fĂźr diese Figur ist die New Yorker SuppenkĂźche âSoup Kitchen Internationalâ. Inzwischen ist der âSoup Manâ von der Nähe des Times Square umgezogen und ist an der Ecke 5th Avenue und 42nd Street zu finden.
In Staffel 3 der US-Serie Scrubs wird in der 21. Folge (orig. âMy Self-Examinationâ, dt. âMein RĂźckzieherâ) auf diese Episode angespielt und Darsteller Larry Thomas hat einen Gastauftritt als er selbst und muss auch den Suppen-Nazi spielen.
Microsoft-intern wird das mit Service Pack 2 eingefĂźhrte SchlĂźsselprĂźfungssystem von Windows XP soup nazi genannt.
Sprache
Verschiedene AusdrĂźcke aus Seinfeld haben Eingang in die amerikanische Umgangssprache gefunden, so zum Beispiel âsponge-worthyâ oder âyada, yada, yadaâ.
Sponge-worthy
Die Bezeichnung âsponge-worthyâ (âSchwämmchen-wĂźrdigâ) wird von Elaine verwendet, die damit eine besondere Wertschätzung gegenĂźber Männern zum Ausdruck bringt. Hintergrund dieses Ausdrucks ist der VerhĂźtungsschwamm, dessen Produktion aber von der US-GesundheitsbehĂśrde gestoppt wurde. Elaine besitzt einen Vorrat, auf den sie in seltenen Fällen zurĂźckgreift, ausschlieĂlich fĂźr von ihr als auĂergewĂśhnlich angesehene Sexualpartner.
Yada, yada, yada
Die Bedeutung der wiederholenden Verwendung des Kunstwortes âyadaâ lässt sich mit der Redewendung âund so weiter, und so weiterâ bzw. âbla, bla, blaâ gleichsetzen. Die Figur Marcy, die ausschlieĂlich in der Folge âDie Yada-Yada-Sacheâ (im Original âThe Yada Yadaâ) erscheint, verwendet beim Erzählen die dreimalige Wiederholung, um die Schilderung zwischen dem Anfang und Ende einer Begebenheit abzukĂźrzen, dabei steigt die Satzmelodie zum Ende der Wiederholung hin an.
No soup for you!
Auch der Ausspruch âNo soup for you!â des Suppen-Nazis hat Eingang in die amerikanische Umgangssprache gefunden, etwa um Bitten abzulehnen.
Erfolge
Nach anfänglich schwachen Zuschauerzahlen entwickelte sich Seinfeld schon bald zu einer der beliebtesten Fernsehserien. Viele Figuren der Serie, wie der schräge Exzentriker Kramer oder der hinterhältige und egoistische Newman, wurden populär, und Jerry Seinfeld zum bestbezahlten Komiker der Welt.
NBC bot Jerry Seinfeld fĂźr eine weitere Staffel fĂźnf Millionen Dollar pro Folge an, was dieser aber ablehnte. Das Ende der Serie 1998 stieĂ auf enormes Interesse seitens der Fans, die abschlieĂende Folge wurde in den Vereinigten Staaten von rund 108 Millionen Menschen, laut Schätzungen von NBC, gesehen. Damit hatte diese Folge mehr US-Zuschauer als Titanic in den ersten 21 Wochen. Die Werbeeinnahmen des Finales waren hĂśher als die des Super Bowl.
Weitere Details
Running Gags
Superhelden
Jerry erwähnt häufig Superhelden aus Comic-Serien, speziell auf Superman wird in beinahe jeder Folge in der ein oder anderen Form, oft gut versteckt, Bezug genommen. Andere Episoden spielen auf Lone Ranger, Batman, Spider-Man, Green Lantern, Wonder Woman, Two-Face, Elastic Man, Plastic Man, Iron Man und den nicht existierenden Rubberman an.
âGet out!â
Wenn Elaine von einer guten Nachricht Ăźberrascht wird, gibt sie dem Ăberbringer einen aufgeregten aber kräftigen Schubs und schreit âGet out!â (in der deutschen Synchronisation: âHĂśr auf!â).
âHallo, Newmanâ
Auf Newmans BegrĂźĂung âHallo, Jerryâ reagiert Jerry immer mit grimmigem Blick und einem durch die Zähne gesprochenen âHallo, Newmanâ. Gleiches tut Jerrys Mutter.
âNewman!â
Wenn Jerry plĂśtzlich erkennt, dass ein ihm zugestoĂenes Missgeschick oder UnglĂźck von Newman ausgegangen ist, ballt Jerry seine Faust und sagt grimmig âNewman!â. Dieser Gag kommt in vielen Episoden vor und wird auch von anderen Figuren benutzt, wenn sie mit Newman in Konflikt geraten.
Pseudonyme
George, Kramer und Jerry benutzen ab und zu Pseudonyme: Georges Pseudonym ist âArt Vandelayâ. Kramer benutzt (in Anlehnung an den angesehenen New Yorker Verlag Van Nostrand Reinhold) âPeter van Nostrandâ oder âMartin van Nostrandâ, eignet sich aber gegen Ende der Serie ein zweites Ego als âreicher Industriellerâ âH. E. Pennypackerâ an. Jerrys Pseudonym ist âKel Varnsenâ. Die drei Pseudonyme werden einmal gleichzeitig während einer Szene in der Episode âTag der Puertoricanerâ eingesetzt.
Ted Danson
Als Jerry und George die Fernsehserie âJerryâ vorbereiten, beschwert sich George, dass ihnen nur 13.000 Dollar angeboten werden, während Ted Danson ganze 800.000 Dollar pro Episode bekommt. FĂźnf Jahre später, in der vorletzten Episode, als NBC ihnen ein Flugzeug Ăźberlässt, beschwert sich George, dass Ted Danson ein besseres Flugzeug bekommen hat. Jerry sagt George daraufhin, dass Danson nicht mehr bei NBC ist.
Death of a Salesman
George wird von Jerry oft mit der Figur des Biff Loman aus Arthur Millers Drama Tod eines Handlungsreisenden verglichen. Besonders in der Episode âIn der U-Bahnâ gibt es einige Dialoge zu dem Thema.
Kramers Auftritt
In vielen Episoden platzt Kramer schlagartig in Jerrys Wohnung, indem er in einem Bewegungsablauf die WohnungstĂźr aufstĂśĂt und hereinschlittert.
Cameo-Auftritte von Larry David
Larry David, der in der Serie Seinfeld bewusst keine Rolle Ăźbernahm, war aber dennoch in fĂźnf Cameo-Auftritten zu sehen:
⢠Staffel 2, Folge 8, âDie Herzattackeâ, als silbergekleideter âProphetâ im Fernseher
⢠Staffel 4, Folge 2, âTrip nach L.A. - Teil 2â, Zuschauer im Treppenhaus bei Kramers Verhaftung
⢠Staffel 4, Folge 24, "Die Fernsehshow â Teil 2", Als Greenpeace-Aktivist im Schlauchboot
⢠Staffel 6, Folge 4, âDie Chinesinâ, als Frank Costanzas Anwalt mit Cape
⢠Staffel 7, Folge 10, âKaugummi aus Chinaâ, als Verkäufer im Kiosk
Handlungsbogen und Kontinuität
Die Serie setzt stark auf Kontinuität: Figuren und Handlungen aus vergangenen Episoden wurden oft beibehalten oder wurden ausgedehnt. Gelegentlich Ăźberspannen Handlungsstränge mehrere Episoden und sogar ganze Staffeln. Larry David, der Hauptautor der Serie und ausfĂźhrender Produzent der ersten sieben Staffeln, war berĂźchtigt dafĂźr, auf kleine Details zu achten. Er sorgte fĂźr die gleichmäĂige und glaubhafte Entwicklung der Hauptfiguren.
Berufe
Fester Bestandteil der Serie waren die beruflichen Tätigkeiten von George und Elaine:
George ist am Anfang der Serie Immobilienmakler, später die meiste Zeit (die ersten fßnf Staffeln) arbeitslos und hat nur ein paar Schreibtischjobs, die fßr ihn meistens negativ enden. Später arbeitet George fßr eine längere Zeit bei den New York Yankees.
Elaine ist am Anfang der Serie verhältnismäĂig erfolgreich als Lektorin tätig. Gegen Ende der fĂźnften Staffel hat sie allerdings Pech. Im Laufe der sechsten Staffel wird sie zu einer Art Laufmädchen fĂźr den wohlhabenden Geschäftsmann Justin Pitt reduziert. Mit Beginn der siebten Staffel findet Elaine schlieĂlich ihren Traumjob bei J. Peterman, wo sie bis zum Ende der Serie arbeitet.
Staffel 4
Die vierte Staffel verband durch mehrere Handlungsstränge mit Abstand die meisten Episoden miteinander:
⢠Jerry und George bekommen die Chance, eine Pilotfolge fĂźr NBC zu schreiben und zu produzieren. Am Anfang der Staffel entwickeln sie die Serie, gegen Ende wird der Pilot âJerryâ dann produziert.
⢠Elaines romantische Beziehungen mit ihrem Therapeuten, dem verrßckten Joe Davola und NBC-Chef Russell Dalrymple.
⢠Das Nachstellen von Joe Davola: er verfolgt Jerry und Elaine. AuĂerdem tritt er Kramer gegen den Kopf, was zu teilweise verrĂźckten Handlungsweisen von Kramer in einzelnen Episoden fĂźhrt.
⢠Eine Schachtel kubanischer Zigarren fßhrt zu verschiedenen Feuern; das erste Feuer entzßndet sich in Kramers Haar.
⢠Ein weiterer Handlungsstrang ist Georges Umwerbung von Susan Ross. SchlieĂlich wird das Wochenendhaus ihrer Eltern von einer der oben genannten kubanischen Zigarren entzĂźndet und brennt nieder.
Jerrys Beziehungen
Die meisten von Jerrys Beziehungen ßberleben nicht eine einzige Episode. Während dies in der letzten Staffel ein regelrechter Running Gag wird, war dies in den frßheren Staffeln weniger absichtlich.
Georges Verlobung
Die siebte Staffel beginnt mit der Episode âDie Verlobungâ. Dieses Thema zog sich durch die ganze Staffel. Im primären Handlungsbogen verlobt sich George mit seiner ehemaligen Freundin Susan Ross. Die Verlobung dauert die ganze Staffel Ăźber und macht George unglĂźcklich; sie fĂźhrt dazu, dass George ständig von Jerry, Elaine und Kramer getrennt ist.
Gegen Ende der Serie
Die Kontinuität lieĂ gegen Ende der Serie, ab der achten Staffel, beachtlich nach. Dies lag hauptsächlich daran, dass Larry David die Produktion als Produzent und Autor verlieĂ. Die Handlungen und die Witze wurden zunehmend satirisch, sogar surrealistisch. Figuren und Geschichten der Vergangenheit tauchten oft wieder auf, aber meist nur in Gestalt der Parodie oder nur fĂźr langjährige Zuschauer verständlich. Neue Handlungsstränge griffen wieder die Beziehung zwischen Elaine und David Puddy auf sowie die Beteiligung von George an der âSusan-Ross-Gedächtnisstiftungâ.
Musik
Charakteristisch fĂźr Seinfeld sind die Slap-Bass-Figuren während der Szenenwechsel. Sie wurden auch von anderen Serien in Szenen eingesetzt, die an Seinfeld erinnern sollten. Die Figuren wurden vom Komponisten Jonathan Wolff auf Basis einer Sample Library mit dem Keyboard jeweils neu eingespielt. Die rhythmische Basis bildet ein Shaker, auĂerdem wurden Samples mit Mundgeräuschen eingesetzt.cite-ref-5[5]
Karrieren nach Seinfeld
Der Seinfeld-Fluch
Während Jerry Seinfeld nach dem Ende der Serie wieder als Stand-up-Comedian arbeitete, waren die drei anderen Hauptdarsteller von Misserfolgen geplagt, sodass bereits von einem âSeinfeld Curseâ (Seinfeld-Fluch) gesprochen wurde.
The Michael Richards Show sowie Bob Patterson und Listen Up! mit Jason Alexander wurden schnell, meist mitten in der ersten Staffel, wieder abgesetzt. Auch Watching Ellie mit Julia Louis-Dreyfus verschwand während der zweiten Staffel von den Bildschirmen. Der Ausdruck âSeinfeld Curseâ etablierte sich auch fĂźr andere Nachfolgeserien, die fĂźr Stars erfolgreicher Sendungen geschaffen wurden, z. B. der Friends-Spin-off Joey. Erst 2006 gelang es Julia Louis-Dreyfus, den Bann zu brechen. Ihre Rolle in The New Adventures of Old Christine brachte ihr einen Emmy ein. Die Serie lief fĂźnf Staffeln lang. Seit 2012 spielt Louis-Dreyfus in der Serie Veep die Vizepräsidentin der USA, wofĂźr sie 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 den Emmy erhielt. FĂźr Veep gewann sie insgesamt neunmal den Emmy.
Noch erfolgreicher als zu Seinfeld-Zeiten war schlieĂlich Jerry Stiller mit seiner Rolle als Arthur Spooner in King of Queens. John OâHurley ist Teilhaber an der realen J. Peterman Company; der GrĂźnder und Namensgeber dieser Firma diente als Vorbild fĂźr seine Rolle in Seinfeld.
âReunionâ 2009
In der seit dem Jahr 2000 produzierten Improvisations-Sitcom Lass es, Larry! spielt Larry David sich selbst. In den ersten beiden Staffeln hatten Julia Louis-Dreyfus und Jason Alexander mehrere Gastauftritte.
In der letzten Folge der siebten Staffel erfolgt eine fiktive Seinfeld-Reunion, in der alle vier Hauptdarsteller sich selbst sowie ihre jeweiligen Figuren aus der Serie spielen, die sich wie folgt weiterentwickelt haben:
Jerry ist als Samenspender Vater von Elaines Tochter geworden; gilt aber nur als der gute Onkel. Elaine will ihrer Tochter endlich sagen, dass âOnkelâ Jerry ihr Vater ist. Jerry ist aber dagegen, weil Superman auch erst mit 16 Jahren seinen Vater kennenlernte.
George erfand eine App fĂźr das iPhone: die iToilet, die einem immer die nächste Ăśffentliche Toilette zeigt. Damit verdiente er ein paar Millionen und legte das Geld bei Bernie Madoff an, der dann aber pleiteging und Georges Geld mitnahm. George war mit Amanda verheiratet, die allerdings die Hälfte ihres Anteils in Sicherheit bringen konnte. Um an sein Geld zu kommen, will er sie wieder heiraten. Sie lieĂen sich damals scheiden, weil Amanda ihn aus einem Flugzeug anrief, das dabei war abzustĂźrzen, und George ihr sagte, sie soll sich später melden, weil er gerade einen Fernsehtechniker da habe, bei dem man nur schwer einen Termin bekomme. Georges iToilet ist eine Anspielung auf die 12. Folge der zweiten Staffel (âDer gefeuerte Kellnerâ), in welcher er behauptet, die besten Ăśffentlichen Toiletten in New York City zu kennen.
Kramer lebt noch immer neben Jerry und hat sich als Samenspender fĂźr Elaine angeboten, wurde aber abgelehnt.
Newman wohnt noch im selben Haus und ärgert sich ßber Georges iToilet.
Kenny Bania ist noch als Comedian unterwegs und beschwert sich, dass er aufgrund der Wirtschaftslage keine guten Auftritte mehr hat.
Ausstrahlung und DVD-VerĂśffentlichung
In Deutschland lief die Serie von 1995 bis 1996 im Nachtprogramm von kabel eins, 1998 im Nachtprogramm von ProSieben. Ab Juli 1998 verlegte ProSieben die Serie ins Vorabendprogramm, allerdings unter Vornahme einiger KĂźrzungen. So wurden die Stand-up-Einlagen zu Anfang und vor dem Abspann herausgeschnitten und der Vorspann wurde durch einen selbstgefertigten Vorspann ersetzt. Nachdem die Serie ein halbes Jahr im Vorabendprogramm lief, wurde sie ab Januar 1999 auf den Sendeplatz montags kurz vor Mitternacht verlegt. Dort lief sie weiterhin mit mäĂigen Einschaltquoten. Als die Serie in Wiederholung ging, wurden wieder die originalen Vor- und Abspänne verwendet.
Die Serie wurde in weiterer Folge von kabel eins, Premiere Serie, Comedy Central, ZDFneo und TNT Serie ausgestrahlt. In Ăsterreich wurde Seinfeld wĂśchentlich im Nachtprogramm von ORF 2 im Zweikanalton (deutsch/englisch) gesendet.
Alle neun Staffeln der Serie erschienen zwischen 2004 und 2007 als DVD einzeln und in einer Gesamtbox.
Siehe auch
Literatur
⢠Caspar Battegay: Judentum und Popkultur. Ein Essay. Transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-2047-4, S. 57ff (ßber jßdische Identitäten in Seinfeld)
⢠Frank Kelleter: Seinfeld. In: Thomas Klein, Christian HiĂnauer (Hrsg.): Klassiker der Fernsehserie. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2012, ISBN 978-3-15-019025-8, S. 203â209.
⢠Nicholas Mirzoeff: Seinfeld: A Critical Study of the Series. British Film Institute, 2007
⢠David Lavery (Hg.): Seinfeld, master of its domain. Revisiting televisionâs greatest sitcom. New York 2006.
⢠William Irwin (Hg.): Seinfeld and Philosophy. A Book about Everything and Nothing. Chicago 1999.
Weblinks
Wikiquote: Seinfeld
â Zitate
⢠Seinfeld bei IMDb
⢠Die offizielle Seinfeld-Homepage (englisch)
⢠Seinfeld bei Fernsehserien.de
⢠Episodenfßhrer bei SerienJunkies.de
⢠Seinfeld Scripts (englisch)
⢠Seinfeld im WatchGuide Serienarchiv
Einzelnachweise
cite-note-11. â 101 Best Written TV Series List. In: Writers Guild of America. Abgerufen am 27. Februar 2020.
cite-note-22. â Kramer | Viertausendhertz | Das Podcastlabel. Abgerufen am 27. Mai 2020 (deutsch).
cite-note-33. â Staffel 7, Folge 22: âDer Michigan-Flaschenpfand-Coup â Teil 2â, Kommentaruntertitel auf der DVD.
cite-note-44. â Wayne Knight. Abgerufen am 13. März 2022.
cite-note-55. â Nicholas Nigro: Seinfeld FAQ: Everything Left to Know About the Show About Nothing. Hal Leonard Corporation, 2015, ISBN 978-1-4950-3535-7 (google.de [abgerufen am 6. Dezember 2021]).
cite-note-66. â Ăber 500 Millionen: Netflix zahlt Wahnsinns-Summe fĂźr eine der besten Sitcoms. In: Moviepilot.de. Abgerufen am 17. September 2019.